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14.4. Aktionstag der Sanitätsnotrufzentralen 144
Ob zuhause oder unterwegs – die Notrufnummer 144 vermittelt rasche und
effiziente Hilfe bei allen medizinischen Notfällen. Um diese wichtige Nummer
bei der Bevölkerung noch besser bekannt zu machen, organisieren der
Interverband für Rettungswesen und die Sanitätsnotrufzentralen an
verschiedenen Standorten in der Schweiz am 14.4. einen Tag der
Sanitätsnotrufzentralen mit Strassenaktionen und lokalen Medienanlässen.
Über 475'000 Anrufe haben die 25 Sanitätsnotrufzentralen der Schweiz im Jahr
2004
entgegen genommen. Umgerechnet rund 1300 Mal pro Tag konnten diese Zentralen
bei
medizinischen Notfällen rasch und effizient Hilfe vermitteln oder per
Telefon gleich selber
leisten. Aber nach wie vor lässt der Bekanntheitsgrad der
Sanitätsnotrufnummer 144 zu
wünschen übrig: eine Umfrage des Schweizerischen Samariterbundes hat
ergeben, dass
beinahe die Hälfte der Bevölkerung – potenzielle Direktbetroffene, deren
Angehörige oder
Beobachter von medizinischen Notfällen – diese unter Umständen
lebenswichtige Nummer
nicht kennen.
144 Notrufnummer für alle medizinischen Notfälle
Die Notrufnummer 144 ist erst seit 1999 in allen Kantonen der Schweiz
eingeführt. Sie
ersetzt die bis anhin geltenden regionalen Telefonnummern. Über die
Notrufnummer 144
erreichen die Anruferinnen und Anrufer – gleich ob vom Festnetz aus oder per
Mobiltelefon –
die zuständige lokale Sanitätsnotrufzentrale. Medizinisch geschulte
Fachleute entscheiden
am Telefon, welche Massnahmen einzuleiten sind, sie alarmieren den
Rettungsdienst und
bieten gegebenenfalls auch einen Arzt oder einen Rettungshelikopter auf. Die
Anrufenden
erhalten über 144 auch Anweisungen über Erste-Hilfe-Massnahmen zur
Überbrückung der
Wartezeit auf die professionellen Rettungsdienste.
Bei weniger dringenden Fällen vermitteln die Notrufzentralen den Kontakt zum
ärztlichen
Notfalldienst oder die Adressen der Notfallapotheken. Mittelfristig könnte
die Notrufnummer
144 in der gesamten Schweiz auch für die Vermittlung des ärztlichen
Notfalldienstes
zuständig sein – in zehn Kantonen ist das heute bereits der Fall. Zurzeit
führt der
Interverband für Rettungswesen mit der Verbindung der Schweizer Ärztinnen
und Ärzte
Gespräche über die dafür notwenigen Anpassungen und Massnahmen.